Ich habe in mir den inneren Drang voranzukommen, mich in einen ideologischen Idealzustand zu bringen. Dafür muss noch dieses und jenes Seminar, Coaching, diesen oder jenen Workshop, diese oder jene Veranstaltung noch besucht haben. Außerdem mindestens zwei Stunden am Tag meditieren, bestimmte Rituale befolgen, und und und. Eine endlose Litanei von Aufgaben, die ich mir selbst auferlegen kann oder es einfach auch lassen kann, in dem Wissen, das ich sowieso alles erreichen werde, was ich will. Die Vielfalt an Angeboten jedenfalls, um meine „Not“ zu befriedigen, ist gigantisch. Mich mit „Zwang“ weiterentwickeln zu müssen, scheint ein Irrtum zu sein, wie beim Hund, der der Wurst hinterherläuft. Das Gras wächst auch einfach so, ohne Anstrengung. Warum muss ich zu etwas zwingen?
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