Es gibt zwei mir bisher bekannte Formen des Erschaffens. Auf der einen Seite das Erschaffen durch Tun bzw. Nichttun. Mit Tun ist für mich gemeint, dass ich eine materielle Tätigkeit ausführe, also mit Energien an bestimmten Orten hantiere, etwas herstelle, bearbeite, verarbeite, Produkte verkaufe etc. oder eine geistige, ideelle, konzeptionelle, energetische Leistung vollbringe, wie beraten, denken, Informationen verbreiten, Lebewesen energetisch behandeln etc. All dies wird klassischerweise als Arbeit bezeichnet.
Diese Art der Schöpfung, Dinge in die Welt zu bringen, wird von mir mit Abstand am häufigsten angewendet, und ist auch diejenige, die am kompliziertesten und anstrengendsten ist. Dem Tun steht das Nichttun gegenüber, also das aktive Geschehenlassen von Schöpfung. Ich greife also nicht ein, weil Schöpfung so oder so immer stattfindet. Letztendlich sind Tun und Nichtstun beides Zustände derselben Medaille. Aber es existiert für mich auch die Idee des Seins als Schöpfungsausgangspunkt. Meine Wünsche werden immer genau zum richtigen Zeitpunkt erfüllt. Es ist nur eine Frage, ob mein Bewusstsein in der Lage ist, das zu verstehen.
Veränderungen in meinem Geist veränderen meine Welt, Veränderungen in meinem Sein verändern Alles.