Kategorien
Glück

Formen des Erschaffens

Es gibt zwei mir bisher bekannte Formen des Erschaffens. Auf der einen Seite das Erschaffen durch Tun bzw. Nichttun. Mit Tun ist für mich gemeint, dass ich eine materielle Tätigkeit ausführe, also mit Energien an bestimmten Orten hantiere, etwas herstelle, bearbeite, verarbeite, Produkte verkaufe etc. oder eine geistige, ideelle, konzeptionelle, energetische Leistung vollbringe, wie beraten, denken, Informationen verbreiten, Lebewesen energetisch behandeln etc. All dies wird klassischerweise als Arbeit bezeichnet.

Diese Art der Schöpfung, Dinge in die Welt zu bringen, wird von mir mit Abstand am häufigsten angewendet, und ist auch diejenige, die am kompliziertesten und anstrengendsten ist. Dem Tun steht das Nichttun gegenüber, also das aktive Geschehenlassen von Schöpfung. Ich greife also nicht ein, weil Schöpfung so oder so immer stattfindet. Letztendlich sind Tun und Nichtstun beides Zustände derselben Medaille. Aber es existiert für mich auch die Idee des Seins als Schöpfungsausgangspunkt. Meine Wünsche werden immer genau zum richtigen Zeitpunkt erfüllt. Es ist nur eine Frage, ob mein Bewusstsein in der Lage ist, das zu verstehen.

Veränderungen in meinem Geist veränderen meine Welt, Veränderungen in meinem Sein verändern Alles.

Kategorien
Glück

Gesundheit & Krankheit

Diese beiden Bezeichnungen sind Beschreibungen von Zuständen in meinem Körper und in erster Linie in meinem Geist. Mein Geist erschafft Realitäten und mein Körper muss seinen Entscheidungen folgen. Krankheit und Gesundheit, und alle anderen Ausdrucksformen meines Körpers sind zuerst in meinem Geist entstanden.

Kategorien
Glück

Nichts als Gewohnheiten

Viele Dinge oder – provokativ formuliert – alles, was in meinem Leben passiert, beruht auf gewohnheitsmäßigem Denken und Handeln. Vieles davon kann hochgradig nützlich sein, wie Laufen, Kauen, aufs Klo gehen, Autofahren, einfache, aber auch komplexe Entscheidungen treffen usw. Denn wenn ich mir über alles einen Kopf machen müsste, jedes Mal darüber nachdenken müsste, wo ich einen Schritt vor den anderen setze, was ich bei welchem Wetter anziehe, wie ich mein Auto steuere, dann wäre das ziemlich ermüdend und ich würde zu nichts mehr kommen.
Auf der anderen Seite wird mein Geist auch von Automatismen gesteuert, die ich nicht infragestelle, weil ich es so gewohnt bin, weil es einfach bequem ist, weil ich keine klare Vorstellung davon habe, wie es besser sein könnte. Ich habe mich an meine Umwelt angepasst. Aber der Preis, den ich dafür zahle, ist Begrenzung und Unfreiheit. Auch bei so Dingen wie den Naturgesetze, könnte ich sagen, es sind nur Konzepte in meinem Geist, zwar scheinbar sehr mächtig, aber niemals so mächtig wie das Wesen, das Bewusstsein, das ich auch bin. Es ist einfach nur eine Vorliebe oder Spielart meines Geistes, die Welt auf diese Weise zu betrachten. Irgendetwas in mir hatte schon immer den Wunsch, sich auszudrücken, nicht belastet zu sein, von eingefahrenen Denkmustern und Gewohnheiten zu durchbrechen.
Ich kann es in jedem Moment anders machen. Alles, was es dazu braucht, ist (m)eine Entscheidung.