Garmaran ist die Bezeichnung für ein Wesen, dass ich irgendwann mal sein werde. Ein Wesen, das sich nicht mehr entwickelt, bei dem alle Entwicklung (Evolution) abgeschlossen, weil es erkennt, dass es alles sein kann. Es gibt keine Grenzen mehr im Bewusstsein.
Schlagwort: begrenzung
Nichts als Gewohnheiten
Viele Dinge oder – provokativ formuliert – alles, was in meinem Leben passiert, beruht auf gewohnheitsmäßigem Denken und Handeln. Vieles davon kann hochgradig nützlich sein, wie Laufen, Kauen, aufs Klo gehen, Autofahren, einfache, aber auch komplexe Entscheidungen treffen usw. Denn wenn ich mir über alles einen Kopf machen müsste, jedes Mal darüber nachdenken müsste, wo ich einen Schritt vor den anderen setze, was ich bei welchem Wetter anziehe, wie ich mein Auto steuere, dann wäre das ziemlich ermüdend und ich würde zu nichts mehr kommen.
Auf der anderen Seite wird mein Geist auch von Automatismen gesteuert, die ich nicht infragestelle, weil ich es so gewohnt bin, weil es einfach bequem ist, weil ich keine klare Vorstellung davon habe, wie es besser sein könnte. Ich habe mich an meine Umwelt angepasst. Aber der Preis, den ich dafür zahle, ist Begrenzung und Unfreiheit. Auch bei so Dingen wie den Naturgesetze, könnte ich sagen, es sind nur Konzepte in meinem Geist, zwar scheinbar sehr mächtig, aber niemals so mächtig wie das Wesen, das Bewusstsein, das ich auch bin. Es ist einfach nur eine Vorliebe oder Spielart meines Geistes, die Welt auf diese Weise zu betrachten. Irgendetwas in mir hatte schon immer den Wunsch, sich auszudrücken, nicht belastet zu sein, von eingefahrenen Denkmustern und Gewohnheiten zu durchbrechen.
Ich kann es in jedem Moment anders machen. Alles, was es dazu braucht, ist (m)eine Entscheidung.