Es gibt verschiedene logische Gründe: Ich lebe nicht im isolierten Raum und die Gesellschaft bzw. meine Mitmenschen „erwarten“ von mir, dass ich mit ihnen altere. Altern spiegelt aber auch zeitliche Progression wider. Eigentlich altert nicht mein Körper, sondern mein Geist und mein Körper muss das umsetzen. Und wie altert mein Geist, indem ich immer mehr Einschränkungen in mein Leben übernommen haben.
Kategorie: Glück
Formen des Erschaffens
Es gibt zwei mir bisher bekannte Formen des Erschaffens. Auf der einen Seite das Erschaffen durch Tun bzw. Nichttun. Mit Tun ist für mich gemeint, dass ich eine materielle Tätigkeit ausführe, also mit Energien an bestimmten Orten hantiere, etwas herstelle, bearbeite, verarbeite, Produkte verkaufe etc. oder eine geistige, ideelle, konzeptionelle, energetische Leistung vollbringe, wie beraten, denken, Informationen verbreiten, Lebewesen energetisch behandeln etc. All dies wird klassischerweise als Arbeit bezeichnet.
Diese Art der Schöpfung, Dinge in die Welt zu bringen, wird von mir mit Abstand am häufigsten angewendet, und ist auch diejenige, die am kompliziertesten und anstrengendsten ist. Dem Tun steht das Nichttun gegenüber, also das aktive Geschehenlassen von Schöpfung. Ich greife also nicht ein, weil Schöpfung so oder so immer stattfindet. Letztendlich sind Tun und Nichtstun beides Zustände derselben Medaille. Aber es existiert für mich auch die Idee des Seins als Schöpfungsausgangspunkt. Meine Wünsche werden immer genau zum richtigen Zeitpunkt erfüllt. Es ist nur eine Frage, ob mein Bewusstsein in der Lage ist, das zu verstehen.
Veränderungen in meinem Geist veränderen meine Welt, Veränderungen in meinem Sein verändern Alles.
Kein Versuchen beim Erschaffen
Als Schöpfer, der ich bin, erschaffe ich in jedem Moment meines Seins. Es gibt also kein Versuchen, also ich erschaffe etwas oder eben nicht. Manchmal verstehe ich jedoch die Prinzipien noch nicht, mit denen ich erschaffe.
So tun als ob
Wenn ich der Annahme bin, dass mein ganzes Leben eine Einbildung meines Geistes ist, dann kann ich auch so tun als ob es so wäre.
Die Welt braucht von sich aus nichts
Wenn ich Schöpfer meiner Welt bin, dann bestimme ich, was für die Welt wichtig ist, was ich ihr geben möchte.
Erst einmal ruft vielleicht dieses Wort unangenehme Assoziationen in mir hervor. Kann ich meine Abgründe lieben? Meine kleine oder großen schmutzigen Geheimnisse. Meine Schadenfreude. Meine Wut. Meinen Ärger. Meinen Hass. Meine Angst. Meine Zweifel. Meine Verzweiflung. Meine Lügen. Mein Neid. Meine Eifersucht. Meine Gier. Auf diesen ganzen Ideen und Erfahrungen beruht meine Existenz bzw. habe ich meine Existenz aufgebaut. Auf diesen ganzen Säulen basiert mein ICH. Das ist ein Teil von mir, das bin auch ICH. Nun gut, ich muss mich nicht den ganzen Tag damit beschäftigen, aber wenn sie im Moment gerade Thema sind, so what.
Es gibt nichts Unnützeres als Mitläufer. Ich bin auf der Suche nach Wesen, die selber Schöpfer sind, die selber denken, die begreifen, dass sie wundervoll sind.
Ist ein „Ameisenstaat“ das Paradies?
Jeder in diesem Staat hat von Gebrt an seine Aufgabe, jeder hat gleichermaßen Bedeutung, ist eingebunden in ein System, das ihn versorgt, aber keiner besitzt Individualität, keiner besitzt einen freien Willen. Bin ich der Meinung: Alles soll gut und richtig sein? Die Handelsbeziehungen mit anderen Völkern beruhen auf Fairness.
Beziehungen
In meinen Beziehungen geht es vielfach um Anpassung und nicht immer um Glück. Wenn ich von dem Anderen verlange, dass er nach meinem Willen handelt, geht es nicht um Glück. Glück bedeutet, dass sich jeder nach seinem Willen entfalten kann. Wir organisieren auf eine Weise unser Leben gemeinsam, aber jeder hat die Möglichkeit seine Wünsche zu verfolgen.
Wie fühlt sich Frieden für mich an? Was bedeutet Frieden für mich? Könnte ich jetzt in diesem Moment diese Welt verlassen und sagen: Es gibt nichts mehr zu tun, Alles ist gut.