Für alles, was ich tue und getan habe, gibt es gute Gründe, gute Argumente. Ich handle aufgrund bestimmter Gedanken, Ideen, Kozepte, Gefühle und Bedürfnisse. Warum soll ich mir einreden, dass ich daran schuld bin. Klar, kann ich mich fragen, wohin das alles führt und ob es für mich Glück bedeutet.
Schlagwort: ideen
Warum ist meine Welt so, wie sie ist?
Meine Welt ist das Resultat von Ideen und Konzepten, die meine Vorfahren und Familie und meine Umwelt (Religion, Freunde, Schriftsteller, Journalisten, …) mir mitgegeben haben. Sie ist aber auch das Ergebnis von Schlußfolgerungen aus meinen Erfahrungen, die ich bisher in meinem Leben gemacht habe. Alles davon, wie ich meine Welt betrachte, kann also wahr sein, wenn ich es will, oder Irrtümer, Denkfehler und falsche Annahmen meines Geistes.
Ideen und Konzepte
Das Meiste, was in meinem Geist ist, ist Blödsinn. Und das Fatale an diesem Blödsinn ist, das er mir keine Freude macht. Ich bin in diese Welt hineingeboren worden und meine Eltern haben ihren Job gut gemacht, indem sie mich mit ihren in ihrem Geist vorhandenen Ideen, Vorstellungen und Konzepten infiltriert haben, die wiederum von denen unserer Vorahnen stammen. Genauso hat meine weitere Umwelt Einfluss auf meine geistige Entwicklung genommen, meine Kirche, meine Lehrer, meine Mitschüler, meine Ausbilder, meine Kollegen, meine Freunde usw. Ich bin davon ausgegangen, dass es auf der Welt darum geht ein guter Mensch zu sein. Die Dinge so zu machen, wie es von der Allgemeinheit für richtig gehalten wird. Sie alle haben es geschafft, mich auf dieser Welt verankert. Was dazu geführt hat, dass ich zu der Überzeugung gelangt bin, dass bestimmte Wahrheiten unumstößlich sind. Ganz vorne weg sind es die physikalischen Prinzipien, dann die ethischen und moralischen usw. Aber irgendetwas in mir hat sich immer die Frage gestellt, worum geht es eigentlich, wofür bin ich hier. Die Religionen bieten hier Lösungen an, die mich aber in letzter Konsequenz nie befriedigt haben, weil sie die Frage nach dem Warum nicht beantwortet konnten. Viele Ansichten haben in mir auch Rebellion erzeugt, da ich mich als Sklave gesehen habe. Alle vorhandenen Ideen, Konzepte und Vorstellungen und meine eigenen Erfahrungen und meine Schlußfolgerungen daraus haben bewirkt, dass in mir immer mehr ein Bild von der Welt entstanden ist, die Begrenzung und Unfreiheit beinhaltet. All das hat mich dazu gemacht, was ich heute bin. Aber es muss nicht so sein. Ich will den Gedanken ausführen.
Mein Wesen/mein Dasein muss grundsätzlich frei sein, wenn ich absoluter Schöpfer sein kann. Und das ist so, weil dieser Gedanke in mir ist. Dieser Gedanke begeistert mich so, dass es nicht anders sein soll. Wenn mir klar ist, dass alles, was ich erlebe, ein Produkt meines Geistes ist, dann geht es für mich darum, meinen Geist mit Ideen und Konzepten zu füttern, die mir Freude machen und damit Glück für mich zu erschaffen. Alles andere spielt deshalb keine Rolle.