Für alles, was ich tue und getan habe, gibt es gute Gründe, gute Argumente. Ich handle aufgrund bestimmter Gedanken, Ideen, Kozepte, Gefühle und Bedürfnisse. Warum soll ich mir einreden, dass ich daran schuld bin. Klar, kann ich mich fragen, wohin das alles führt und ob es für mich Glück bedeutet.
Schlagwort: gefühle
Gemütlichkeit
Wie mache ich es mir gemütlich? Indem ich es mir körperlich bequem mache. Nehme ich jetzt in diesem Moment die richtige Position ein oder geht noch ein Stück bequemer. Ich muss keine medizinisch korrekte Haltung einnehmen, wenn es bequem ist, dann natürlich, aber in den meisten Fällen ist es das nicht. Es geht also für mich darum, nicht irgendwelche Vorgaben zu erfüllen, sondern mein Bewusstsein in einen gemütlichen Zustand zu bringen. Denn, wenn ich es nicht gemütlich haben, meldet sich mein Körper und ich muss mich wieder damit beschäftigen, eine „bessere“ Position zu finden. Warum also nicht gleich die bestmögliche Gemütlichkeit herstellen. Aber die körperliche Gemütlichkeit ist erst der Anfang. Ich sollte auch dafür sorgen, dass ich es in meinem Geist gemütlich habe. Also in meinen Gedanken und in meinen Gefühlen. Wie mache ich das? Ich treffe die Entscheidung, das ist jetzt mein Raum und das ist jetzt meine Zeit und niemand hat das Recht jetzt mich zu stören.
Welche Rolle spiele ich eigentlich? Warum spiele ich diese Rolle? Will irgendjemand oder irgendetwas, dass ich diese Rolle spiele, in der Gesellschaft, in meiner Arbeit, in meiner Familie, in meinem Freundes- und Bekanntenkreis …? Will ich diese Rolle spielen? Was will ich denn für eine Rolle spielen? Welche Rolle will ich wirklich einnehmen? Was ist, wenn ich aus der Rolle falle? Alles Rollenspiele. Was würde es bedeuten, wenn ich meine Rolle verändern würde?
Ich bin genau in dieser Situation, weil es zu meiner momentanen Rolle passt. Die Rolle bestimmt, was in meinem Leben möglich oder auch nicht möglich ist. Meine Umwelt, meine Außenwelt und ich sind perfekt aufeinander angepasst. Aber ich bin noch viel mehr als meine Rolle, ich bin nicht die Rolle, ich spiele diese Rolle. Kann ich meine Rolle in meiner jetzigen Verkörperung als dieser Mensch verändern? Na klar! Aber kann nur die Rollen spielen, die mein Bewusstsein zulässt. Was habe ich bis zum jetztigen (Zeit)Punkt verstanden? Ich spiele meine aktuelle Rolle durch mein Handeln, indem ich ganz bestimmte Dinge zum Ausdruck bringe. Im Weiteren wird meine Rolle bestimmt durch meine Gedanken, meine Gefühle, mein Glauben und meine Überzeugungen, was oder wer ich bin. Was glaube ich über mich selbst, von was bin ich überzeugt, in der Rolle, in der ich mich befinde? Ich bewege mich in meinem Leben in einer Simulation, in der ich konkret erfahren kann, was in meinem Geist ist. Ich bin Schöpfer meiner Realität. Kann ich meine Rolle so verändern, dass ich mich in meiner Welt prächtig amüsiere, prächtig unterhalten fühle, ohne dass mich ständig irgendein Scheiß beschäftigt.
Ich kann mich vielleicht in meiner Rolle nur verändern, wenn die Rolle auch Veränderung zulässt. Eine Veränderung der Rolle erfordert auch eine Veränderung in meinem Denken, in meinem Bewusstsein. Wenn sich mein Denken nicht verändert, bleibe ich genau in der Rolle, in der ich jetzt bin. Eine Veränderung zu meiner neuen Rolle geht also einher mit einem Perspektivwechsel. Ich muss die Welt aus der Perspektive meiner neuen Rolle betrachten können. Mache ich das nicht, kann ich die neue Rolle nicht einnehmen.
Wie spiele ich meine (neue) Rolle? Spiele ich sie voller Leidenschaft, dann werde ich sie behalten. Wie bei einem guten Schauspieler.
Ausserdem kann ich darüber nachdenken: Spiele ich in meinem Leben (schon) die Hauptrolle oder immer noch eine Nebenrolle, in der ich nicht zum Ausdruck bringen kann, was ich auch bin beziehungsweise der ich sein möchte.
Mit was möchte ich mich gerne beschäftigen?